Technologien
Galathea Polyklinik
Holter – Blutdruckmessung
Heutzutage ist Holter – Blutdruckmessung eine übliche und anerkannte Messungsmethode, die ihre Anwendung in der alltäglichen Diagnostik und Therapiekontrolle gefunden hat. Sie wird in den folgenden Fällen angelegt:
- Bluthochdruck (Hypertension)
- Niedriger Blutdruck (Hypotension)
- Nierendisfunktion
- Antihypertensive Therapiekontrolle
Hipholter (Scanlight II Recorder) zur 24 Stunden-Blutdruckmessung ist ein Hochqualitätsapparat, der die jüngste Technologie mit einfacher Benützung und absoluter Zuverlässigkeit in sich integriert. Der Rekorder benutzt die oszilatorische Methode, welche zahlreiche Vorteile gegenüber den traditionellen Methoden hat. Er setzt sich aus Pumpe, Magnetventil, Versorgung, Datenspeicher und Prozessor für die Programdurchführung und –kontrolle zusammen. Die Manschette wird einfach aufgesetzt, hat ein ergonomisches Design, und erleichtert in großem Maße das Tragen. Da kein Bedarf nach einem Mikrophon an der Branchialarterie besteht, macht das Verrücken der Manschette kein Problem.
Einen Vorteil der oszilatorischen Methode stellt die Möglichkeit dar, die Manschette zwischen zwei Messungen kurz abzulegen, z.B. beim Duschen.
Indizien für ein EKG-Holter gemäß den 1999 veröffentlichten offiziellen Empfehlungen von ACC/AHA (American College of Cardiology/ American Heart Association):
- Einschätzung der Symptome, die möglicherweise durch Arrhythmie verursacht werden (Synkope, wiederholte Palpitation)
- Wirksamkeitsbewertung der Antiarrhythmietherapie und Erkennung der proarrhytmischen Antwort zur Antiarrhythmietherapie bei den Hochrisikopatienten
- Funktionsbewertung des Herzschrittmachers und des implantierbaren Kardioverter-Defibrillators
- Überwachung der Myokardischämie